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Leistungsstarke Blu-Ray Produktion

Bei einer Datenmenge von 25 GB oder sogar 50 GB pro Blu-Ray ist die Datenübertragung nicht mehr trivial, vor allem wenn jede Blu-Ray einen anderen Inhalt haben soll. Daher haben wir ein eigenes Embedded System entwickelt, das die Laufwerke auf SATA-Basis direkt anbindet.
Leistungsstarke Blu-Ray Produktion

Logo der Blu-Ray Disc

Logo der Blu-Ray DiscBlu-ray Discs wurden speziell für große Datenmengen und High-Definition Video Formate entwickelt. Als Nachfolger der DVD kann die Blu-Ray ein Vielfaches einer herkömmlichen DVD speichern. Eine Single Layer Blue-Ray Disc hat mit 25 GB über 5 x soviel Speicherkapazität wie eine DVD. Eine Dual Layer Blue-Ray Disc sogar bis zu 50 GB, was einem High-Definition Video von 9 Stunden oder einem Standard Video von 23 Stunden entspricht.

Genau in der Speicherkapazität liegen allerdings die Herausforderungen, wenn Blu-Rays mit herkömmlichen Robotersystemen produziert werden sollen. Bei einer Datenmenge von 25 GB oder sogar 50 GB pro Blu-Ray ist die Datenübertragung nicht mehr trivial, vor allem wenn jede Blu-Ray einen anderen Inhalt haben soll. Die Daten müssen von ihrem Speicherort zum Robotersystem übertragen werden - und das für jedes Laufwerk parallel.

Zusätzlich kann eine Aufbereitung der Daten für den Brennvorgang (Erstellung des ISO-Images) erforderlich sein. Wird das ISO-Image bereits vor der Übertragung der Daten an das Robotersystem generiert, so muss immer auch das gesamt ISO-Image übertragen werden. Erfolgt aber eine Unterscheidung von statischen und dynamischen Inhalten, die auf unterschiedlichen Wegen übertragen werden, so wird das ISO-Image erst direkt bei dem Robotersystem generiert.

Leistungsstarke Anbindung für unsere Roboter

Um die großen Datenmengen und damit einhergehende erhöhte Rechenleistung bewältigen zu können, haben wir ein eigenes Embedded System entwickelt, das die Laufwerke auf SATA-Basis direkt anbindet. Jeweils zwei Laufwerke werden mit einem Embedded Board angesteuert. Der Prozessor befindet sich unmittelbar bei den Laufwerken, um eine möglichst hohe Datenrate zu erzielen.

Die Embedded Boards lesen die Daten selbstständig von einem oder mehreren Netzwerklaufwerk(en) und schreiben diese auf das Medium. Diese Vorgehensweise entlastet den OpenRC-Server - seine Aufgabe ist die Koordination der Laufwerke sowie die Erzeugung der Brenndaten (ISO-Datei).

Fällt ein Board aus, so sind maximal zwei Laufwerke nicht erreichbar. Mit allen anderen Laufwerken, die an funktionierenden Boards hängen, kann weiter produziert werden.

Modularer Aufbau

Im DiscMaker können bis zu 15 dieser Boards Platz finden, die sich direkt bei je zwei Laufwerken befinden. Dadurch ist ein modularer Aufbau sichergestellt und der DiscMaker kann je nach Anforderung mit 2 bis 30 Laufwerken ausgestattet werden.